Globalization

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Während ich mir gerade eine Tasse Tee eingieße und eine Prise Pfeffer auf mein Fünf-Minuten-Ei streue, verursachen diese traditionellen Bestandteile eines kontinentalen Frühstücks bei mir einige ketzerische Gedanken.

Tee. Pfeffer. Globalisierung.
„Was denkst du? Hat`s Globalisierung nicht schon immer gegeben?“ frage ich Zara. Sie überlegt und ich nehme eine, politisch korrekte, Erdbeermarmelade aus der Region für mein Brötchen. „Klar“, meint sie, „denk doch nur mal an die alte Seidenstraße oder an die Engländer mit ihrer East India Company. War doch wohl auch schon alles globaler Handel“. Ich reiche ihr den Honig. „Na ja, solange wir die Welt globalisierten, war anscheinend für die meisten alles in Ordnung. Erst seit die ehemaligen Kolonien den Spieß umdrehen, ist Globalisierung plötzlich unangenehm und sind die Globalisierungskritiker angesagt“. Das Telefon klingelt. Bevor ich aus dem Zimmer eile, erklärt sie noch „Ich halte so Vereine wie Attac sowieso für die neuen Konservativen oder übler“.

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