Ist die Kunst in einer Sackgasse?

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Kunst spielt in den öffentlichen Diskursen keine Rolle mehr. Sie hat sich verabschiedet in den allgemeinen Wellnessbereich - zur Erbauung des dürren Lebens in der Festanstellung.

Wo setzt Kunst heute der Totalität der Verwertbarkeit aller Lebensbereiche noch etwas entgegen? Welche Kontroversen stösst sie noch an? Wo entschleiert sie eine künstliche Realität?
Kennt irgendjemand einen zeitgenössischen Künstler? Oder dessen Werk? Kann irgendjemand benennen, in welcher Stilepoche wir eigentlich leben?
Gab es schon einmal eine Zeit, in der Kunst auch solch ein Nischendasein in der öffentlichen Aufmerksamkeit gespielt hat?
Eine Zeit, in der viele den passiven Konsum und das sinnentleerte Haben, dem Sein vorziehen.
„Kunst kommt von Rechnen. Aus Künstlern werden Geschäftsleute. Was bleibt von einer Kunst, die alle Illusionen über sich verloren hat?“, meinte Thomas Gross in der ZEIT dazu.

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