“Mein Büro ist in der Eulenspiegel-Strasse”…
… sagt Franz Xaver Bogner - Autor und Regisseur der Kultserie “Irgendwie und Sowieso”. Der Porträtist der Bayern, die, wie wir in einem Radiogespräch mit ihm weiter erfahren, genau wie ihre Verwandten im Geiste, die Schotten, immer einen leichten Hang zum exzentrischen Wahnsinn und zur leisen Anarchie haben. Wo außer in Schottland wird schließlich sonst noch guter Whisky gebrannt als in Bayern! Yes, Bavarian Malt
Whisky aus Schliersee!
Franz Xaver Bogner hat jetzt eine neue Serie gedreht, der “Kaiser von Schexing“. Es ist die Geschichte von einem “Bürgermeister, der kein Politiker ist und eigentlich Musicalstar werden wollte, aber jetzt in seinem Rathaus regiert wie ein kleiner König“. In einer Nebenrolle ist Nick von der Indie-Rockband Franz Ferdinand aus Glasgow zu sehen.
Seine Drehbücher schreibt Bogner am liebsten mit Füllfederhalter und kobaltblauer Tinte. Was ihn mir symphatisch macht. Auch meine Gedanken wollen schließlich oft erst durch meinen Füller fließen, bevor sie in die Tastatur gehackt werden können. Unpraktisch aber schön. Und wie Bogner habe ich auch für jedes Manuskript einen eigenen Bleistift, Kugelschreiber oder eben Füllfederhalter. Crazy? Vielleicht sind mir deswegen exzentrische Menschen mit einem kleinen oder großen Spleen auf Anhieb symphatisch? Aber geht das heute überhaupt noch, in unserer uniformierten Welt - Mensch sein, mit leicht anarchistischer Macke?
Photo © elbud
Erstellt am Samstag 9. Februar 2008
Unter: Kultur | 3 Kommentare »









