Archiv für Februar 15th, 2008

Diese Drohung zieht bei mir nicht mehr

et-in-town.jpg Das Ende ist absehbar. Bald ist mein 1-monatiges Fahrverbot rum - und ich muss sagen, so richtig abschrecken kann mich so was jetzt nicht mehr. Nach dem man sich als Kreativarbeiter daran gewöhnt hat, pünktlichst statt flexibel zu sein; es dich irgendwann nicht mehr aufregt, wenn du am Bahngleis plötzlich feststellt, dass abends nur jede Stunde ein Zug von der Arbeit nach Hause fährt; du nach Wochen erfährst, dass eine andere Fahrkartenversion viel billiger gewesen wäre - wenn du das alles hinter dir hast, ist es ohne Auto eigentlich recht entspannend. Die Drohung “Fahrverbot” hat ihre Wirkung bei mir verloren.

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Erstellt am Freitag 15. Februar 2008
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Steven Spielberg hat gekündigt

spielberg.jpgDer Filmemacher, Regisseur und Oscarpreisträger Steven Spielberg berät China nicht mehr für die olympischen Spiele. Der Grund ist die Sudan-Politik Chinas. “Mein Gewissen erlaubt es mir nicht, wie gewohnt einfach weiterzumachen… Es geht darum, alles dafür zu tun, dass den unbeschreiblichen Verbrechen gegen die Menschlichkeit, die weiter in Dafur passieren, endlich Einhalt geboten werde“. darfur.jpg

Spielberg verlangte in einer öffentlichen Erklärung, dass China mehr tun muss, um die menschliche Tragödie in Dafur zu beenden. China ist einer der Hauptabnehmer für sudanesisches Erdöl und pflegt enge wirtschaftliche Beziehungen zum Sudan. In der Vergangenheit hat China stets sein Veto im UN-Sicherheitsrat eingelegt, wenn das Vorgehen der Regierung in Khartum verurteilt werden sollte.

Nach Schätzungen von NGO`s wurden in den vergangenen Jahren bei dem Konflikt in Darfur mehr als 200.000 Menschen getötet. Bis zu 2,5 Millionen wurden vertrieben, viele flohen in die Nachbarländer des Sudans. Die islamistische Regierung in Khartum, die die Rückendeckung Chinas hat, streitet bis heute jeden Vorwurf der gezielten Vertreibung ab.

Quelle: Spiegel Online

Erstellt am Freitag 15. Februar 2008
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