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	<title>Kommentare zu: Diese Drohung zieht bei mir nicht mehr</title>
	<link>http://www.wilsons-island.net/2008/02/15/diese-drohung-zieht-bei-mir-nicht-mehr/</link>
	<description>Magazin für globale Lebensaspekte</description>
	<pubDate>Thu, 20 Nov 2008 20:11:43 +0000</pubDate>
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		<title>Von: Michael Kostic</title>
		<link>http://www.wilsons-island.net/2008/02/15/diese-drohung-zieht-bei-mir-nicht-mehr/#comment-203</link>
		<dc:creator>Michael Kostic</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 15 Feb 2008 15:32:10 +0000</pubDate>
		<guid>http://www.wilsons-island.net/2008/02/15/diese-drohung-zieht-bei-mir-nicht-mehr/#comment-203</guid>
		<description>Wow, ein Berg von Fragen.

Ich nähere mich diesem mal aus der Richtung Angst:

Angst selber funktioniert nur dann, wenn durch Drohung ein Verlust suggeriert wird. Auch der Verlust der körperlichen und/oder geistig/seelischen Unversehrtheit gehört dazu. Allerdings muss das Ziel der Drohung zuvor im Eigenverständnis etwas Werthaltiges zu verlieren haben. Ein Mensch der z.B. gegen ihn gerichtete Gewaltanwendung in keiner Hinsicht fürchtet, wird hier also auch nicht durch Drohungen zu Handlungen zu bewegen sein. Selbiges gilt natürlich im übertragenen Sinn auch für Konsum- und/oder Luxusgüter.

Wenn ich also einen Menschen durch Angst vor dem Verlust zu Handlungen animieren will, muss ich im Vorfeld sicherstellen, dass er auch wirklich etwas zu verlieren hat ;-)

Die Sache mit der Konsequenz ist immer schwierig. Wer sie zum Lebensinhalt erhebt, wird schnell sozial absolut inkompatibel, wer sie zu stark ignoriert kommt am gleichen Punkt an. Vergleiche hierzu auch die Kernproblematik der sog. Strafjurisdiktion: „Harte Strafen, produzieren harte Verbrecher. Wenig Strafen produzieren massenhaft Regelverstöße!“ Hierbei ist schlicht das Grundkonzept irrig.

Ich habe das an anderer Stelle in diesem Geist definiert:

„Wir sollten uns weniger Gedanken darüber machen, wie viel Inkonsequenz tatsächlich möglich ist. Wir sollten uns mehr Gedanken darüber machen, wie konsequent wir handeln dürfen ohne dadurch Andere zu schädigen!“

Gruß</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Wow, ein Berg von Fragen.</p>
<p>Ich nähere mich diesem mal aus der Richtung Angst:</p>
<p>Angst selber funktioniert nur dann, wenn durch Drohung ein Verlust suggeriert wird. Auch der Verlust der körperlichen und/oder geistig/seelischen Unversehrtheit gehört dazu. Allerdings muss das Ziel der Drohung zuvor im Eigenverständnis etwas Werthaltiges zu verlieren haben. Ein Mensch der z.B. gegen ihn gerichtete Gewaltanwendung in keiner Hinsicht fürchtet, wird hier also auch nicht durch Drohungen zu Handlungen zu bewegen sein. Selbiges gilt natürlich im übertragenen Sinn auch für Konsum- und/oder Luxusgüter.</p>
<p>Wenn ich also einen Menschen durch Angst vor dem Verlust zu Handlungen animieren will, muss ich im Vorfeld sicherstellen, dass er auch wirklich etwas zu verlieren hat <img src='http://www.wilsons-island.net/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /><br />
Die Sache mit der Konsequenz ist immer schwierig. Wer sie zum Lebensinhalt erhebt, wird schnell sozial absolut inkompatibel, wer sie zu stark ignoriert kommt am gleichen Punkt an. Vergleiche hierzu auch die Kernproblematik der sog. Strafjurisdiktion: „Harte Strafen, produzieren harte Verbrecher. Wenig Strafen produzieren massenhaft Regelverstöße!“ Hierbei ist schlicht das Grundkonzept irrig.</p>
<p>Ich habe das an anderer Stelle in diesem Geist definiert:</p>
<p>„Wir sollten uns weniger Gedanken darüber machen, wie viel Inkonsequenz tatsächlich möglich ist. Wir sollten uns mehr Gedanken darüber machen, wie konsequent wir handeln dürfen ohne dadurch Andere zu schädigen!“</p>
<p>Gruß</p>
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