<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><!-- generator="wordpress/2.3.3" -->
<rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	>
<channel>
	<title>Kommentare zu: Der siebte Tibeter</title>
	<link>http://www.wilsons-island.net/2008/03/29/der-siebte-tibeter/</link>
	<description>Magazin für globale Lebensaspekte</description>
	<pubDate>Mon, 08 Sep 2008 11:05:17 +0000</pubDate>
	<generator>http://wordpress.org/?v=2.3.3</generator>
		<item>
		<title>Von: Jörg Friedrich &#124; Was ich in dieser Woche las</title>
		<link>http://www.wilsons-island.net/2008/03/29/der-siebte-tibeter/#comment-280</link>
		<dc:creator>Jörg Friedrich &#124; Was ich in dieser Woche las</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 04 Apr 2008 23:38:52 +0000</pubDate>
		<guid>http://www.wilsons-island.net/2008/03/29/der-siebte-tibeter/#comment-280</guid>
		<description>[...] Arik ist auf der Suche nach dem siebten Tibeter, der nach der Legende gebraucht wird, um die ganze Wahrheit zu [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[&#8230;] Arik ist auf der Suche nach dem siebten Tibeter, der nach der Legende gebraucht wird, um die ganze Wahrheit zu [&#8230;]</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Aki Arik</title>
		<link>http://www.wilsons-island.net/2008/03/29/der-siebte-tibeter/#comment-278</link>
		<dc:creator>Aki Arik</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 03 Apr 2008 21:14:38 +0000</pubDate>
		<guid>http://www.wilsons-island.net/2008/03/29/der-siebte-tibeter/#comment-278</guid>
		<description>Vielleicht interessant in diesem Zusammenhang:
"&lt;em&gt;Professor Joachim Bauer, Arzt für psychosomatische Medizin, Psychiatrie und Psychotherapie der Universitätsklinik Freiburg: Wir haben in der Neurobiologie in den letzten 15 Jahren eine Menge aufregende Forschungen und Entdeckungen erlebt, aber es blieb eigentlich bis vor Kurzem noch völlig unklar, warum Menschen mit anderen Menschen mitempfinden können, warum wir Anteil aneinander nehmen, warum wir durch Resonanz verbunden sind. Und dieses Rätsel scheint aus neurobiologischer Sicht durch die Entdeckung der Spiegelnervenzellen, durch die Entdeckung des Systems der Spiegelneurone gelöst zu sein. &lt;/em&gt;" 
&lt;a href="http://www.dradio.de/dlf/sendungen/studiozeit-ks/588959/"target='_blank' rel="nofollow"&gt;radio.de/dlf/&lt;/a&gt;
&lt;a href="http://www.literaturkritik.de/public/rezension.php?rez_id=10237&#038;ausgabe=200612"target='_blank' rel="nofollow"&gt;literaturkritik.de&lt;/a&gt;
&lt;a href="http://www.3sat.de/3sat.php?http://www.3sat.de/kulturzeit/lesezeit/80019/index.html"target='_blank' rel="nofollow"&gt;3sat.de&lt;/a&gt;</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Vielleicht interessant in diesem Zusammenhang:<br />
&#8220;<em>Professor Joachim Bauer, Arzt für psychosomatische Medizin, Psychiatrie und Psychotherapie der Universitätsklinik Freiburg: Wir haben in der Neurobiologie in den letzten 15 Jahren eine Menge aufregende Forschungen und Entdeckungen erlebt, aber es blieb eigentlich bis vor Kurzem noch völlig unklar, warum Menschen mit anderen Menschen mitempfinden können, warum wir Anteil aneinander nehmen, warum wir durch Resonanz verbunden sind. Und dieses Rätsel scheint aus neurobiologischer Sicht durch die Entdeckung der Spiegelnervenzellen, durch die Entdeckung des Systems der Spiegelneurone gelöst zu sein. </em>&#8221;<br />
<a href="http://www.dradio.de/dlf/sendungen/studiozeit-ks/588959/"target='_blank' rel="nofollow">radio.de/dlf/</a><br />
<a href="http://www.literaturkritik.de/public/rezension.php?rez_id=10237&#038;ausgabe=200612"target='_blank' rel="nofollow">literaturkritik.de</a><br />
<a href="http://www.3sat.de/3sat.php?http://www.3sat.de/kulturzeit/lesezeit/80019/index.html"target='_blank' rel="nofollow">3sat.de</a></p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Jörg Friedrich</title>
		<link>http://www.wilsons-island.net/2008/03/29/der-siebte-tibeter/#comment-277</link>
		<dc:creator>Jörg Friedrich</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 03 Apr 2008 18:51:02 +0000</pubDate>
		<guid>http://www.wilsons-island.net/2008/03/29/der-siebte-tibeter/#comment-277</guid>
		<description>Ich kann ja mal versuchen mich in die Lage einer 30jährigen Muschelschubserin zu versetzen, vielleicht sehe ich es dann genauso wie du ;-)

Aber im Ernst: Mit-Gefühl ist natürlich nicht ausgeschlossen, wenn man nicht an die Möglichkeit des Ein-Fühlens glaubt.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich kann ja mal versuchen mich in die Lage einer 30jährigen Muschelschubserin zu versetzen, vielleicht sehe ich es dann genauso wie du <img src='http://www.wilsons-island.net/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Aber im Ernst: Mit-Gefühl ist natürlich nicht ausgeschlossen, wenn man nicht an die Möglichkeit des Ein-Fühlens glaubt.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Muschelschubserin</title>
		<link>http://www.wilsons-island.net/2008/03/29/der-siebte-tibeter/#comment-276</link>
		<dc:creator>Muschelschubserin</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 03 Apr 2008 17:24:31 +0000</pubDate>
		<guid>http://www.wilsons-island.net/2008/03/29/der-siebte-tibeter/#comment-276</guid>
		<description>Dann sind wir unterschiedlicher Meinung. Ich sehe das als einen Prozess, der auch beinhaltet, sich mit dem anderen aktiv auseinander zu setzen, also auch gewissermaßen Feedback zu bekommen darüber, wie falsch oder richtig man liegt. Ein ständiges Abgleichen, inklusive dem Bewusstsein, dass ich niemals wirklich den anderen Standpunkt einnehmen kann. Das heißt für mich aber nicht, dass es sich nicht lohnt, es zu versuchen.

Ich halte Mitgefühl für eines der zentralen Prinzipien überhaupt im Miteinander und Verstehen des Lebens. Mir persönlich hilft es beinahe täglich, die Dinge toleranter zu sehen und besser zu verstehen. Und für mich ist das in meinem 30-jährigen Leben bisher eine der wichtigsten Erkenntnisse gewesen.

Ich stimme dir zu, dass damit die Gefahr verbunden ist, sich seiner Sache sicherer zu sein, als es gut wäre. Deshalb ist es wichtig, immer wieder aufs Neue zu reflektieren und auch bereit zu sein, seine Meinung weiter zu entwickeln bzw zu ändern.

Jedoch halte ich diese Gefahr ohne den Versuch, sich einzudenken, für noch viel größer. Wenn man es versucht, kann man sich wie du sagst komplett irren. Wenn man es nicht versucht, irrt man sich mit Sicherheit.

Aber wie gesagt, das ist wiederum nur meine Sichtweise. ;)</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Dann sind wir unterschiedlicher Meinung. Ich sehe das als einen Prozess, der auch beinhaltet, sich mit dem anderen aktiv auseinander zu setzen, also auch gewissermaßen Feedback zu bekommen darüber, wie falsch oder richtig man liegt. Ein ständiges Abgleichen, inklusive dem Bewusstsein, dass ich niemals wirklich den anderen Standpunkt einnehmen kann. Das heißt für mich aber nicht, dass es sich nicht lohnt, es zu versuchen.</p>
<p>Ich halte Mitgefühl für eines der zentralen Prinzipien überhaupt im Miteinander und Verstehen des Lebens. Mir persönlich hilft es beinahe täglich, die Dinge toleranter zu sehen und besser zu verstehen. Und für mich ist das in meinem 30-jährigen Leben bisher eine der wichtigsten Erkenntnisse gewesen.</p>
<p>Ich stimme dir zu, dass damit die Gefahr verbunden ist, sich seiner Sache sicherer zu sein, als es gut wäre. Deshalb ist es wichtig, immer wieder aufs Neue zu reflektieren und auch bereit zu sein, seine Meinung weiter zu entwickeln bzw zu ändern.</p>
<p>Jedoch halte ich diese Gefahr ohne den Versuch, sich einzudenken, für noch viel größer. Wenn man es versucht, kann man sich wie du sagst komplett irren. Wenn man es nicht versucht, irrt man sich mit Sicherheit.</p>
<p>Aber wie gesagt, das ist wiederum nur meine Sichtweise. <img src='http://www.wilsons-island.net/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /></p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Jörg Friedrich</title>
		<link>http://www.wilsons-island.net/2008/03/29/der-siebte-tibeter/#comment-275</link>
		<dc:creator>Jörg Friedrich</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 03 Apr 2008 16:12:19 +0000</pubDate>
		<guid>http://www.wilsons-island.net/2008/03/29/der-siebte-tibeter/#comment-275</guid>
		<description>@Muschelschubserin: Ich glaube eben, dass die ganze Idee des "in jemanden hineinversetzen" eben keine gute ist. Wenn man glaubt, man hat es geschafft, kann man dabei noch ganz und gar im Irrtum sein. Aber aus der Perspektive des "sich in jemanden hineinversetzt haben" glaubt man, eine Situation beurteilen zu können - was aber immer falsch bleibt.

Wenn man sich eingestehen könnte, dass einem die anderen immer fremd bleiben, würde man vielleicht viel tolleranter sein können.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Muschelschubserin: Ich glaube eben, dass die ganze Idee des &#8220;in jemanden hineinversetzen&#8221; eben keine gute ist. Wenn man glaubt, man hat es geschafft, kann man dabei noch ganz und gar im Irrtum sein. Aber aus der Perspektive des &#8220;sich in jemanden hineinversetzt haben&#8221; glaubt man, eine Situation beurteilen zu können - was aber immer falsch bleibt.</p>
<p>Wenn man sich eingestehen könnte, dass einem die anderen immer fremd bleiben, würde man vielleicht viel tolleranter sein können.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Michael Kostic</title>
		<link>http://www.wilsons-island.net/2008/03/29/der-siebte-tibeter/#comment-274</link>
		<dc:creator>Michael Kostic</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 03 Apr 2008 14:40:26 +0000</pubDate>
		<guid>http://www.wilsons-island.net/2008/03/29/der-siebte-tibeter/#comment-274</guid>
		<description>@Aki Arik:

Das sehe ich ja im Prinzip sehr ähnlich. Lass es mich einmal so ausdrücken:

Wer lernt die gegebenen resp. dargestellten Informationen nicht einfach zu akzeptieren (weshalb auch immer), sondern stetig möglichst präzise nach den Hintergründen eben dieser Informationen sucht, der strebt in meinen Augen (in Summe stetig) einer/seiner Wahrheit zu. Nämlich der, dass nichts so ist, wie es zunächst zu seien scheint. Allein diese (innerlich verarbeitete) Information, ist eine nachweisbar fundamentale „Wahrheit“.

Immerhin braucht es auch für die eigene Art und Weise der Informationsverarbeitung eine Basis. Z.B. die des verstehenden Erkennens wie sinnvoll und nützlich es ist, sich selbst als Informationsträger -verwalter und -verbreiter, kontinuierlich in Frage zu stellen. Lernen wir dies, wird uns bewusst, dass diese unsere Informationen in kaum einen Fall für Aussenstehende stichhaltig nachvollziehbar sind.

Wir sollten nicht permanent vergessen/verdrängen, dass Sprache (auf die niedergeschriebene) selbst nur eine der Informationsverbreitung dienende Krücke ist.

Und also begegnen wir uns wieder und wieder und sollten dabei eigentlich wissen, dass auch der „Einäugige“ unter uns nur deshalb ein König ist, weil wir unsere informationelle Blindheit nur allzu oft freiwillig akzeptieren :-)

LG</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Aki Arik:</p>
<p>Das sehe ich ja im Prinzip sehr ähnlich. Lass es mich einmal so ausdrücken:</p>
<p>Wer lernt die gegebenen resp. dargestellten Informationen nicht einfach zu akzeptieren (weshalb auch immer), sondern stetig möglichst präzise nach den Hintergründen eben dieser Informationen sucht, der strebt in meinen Augen (in Summe stetig) einer/seiner Wahrheit zu. Nämlich der, dass nichts so ist, wie es zunächst zu seien scheint. Allein diese (innerlich verarbeitete) Information, ist eine nachweisbar fundamentale „Wahrheit“.</p>
<p>Immerhin braucht es auch für die eigene Art und Weise der Informationsverarbeitung eine Basis. Z.B. die des verstehenden Erkennens wie sinnvoll und nützlich es ist, sich selbst als Informationsträger -verwalter und -verbreiter, kontinuierlich in Frage zu stellen. Lernen wir dies, wird uns bewusst, dass diese unsere Informationen in kaum einen Fall für Aussenstehende stichhaltig nachvollziehbar sind.</p>
<p>Wir sollten nicht permanent vergessen/verdrängen, dass Sprache (auf die niedergeschriebene) selbst nur eine der Informationsverbreitung dienende Krücke ist.</p>
<p>Und also begegnen wir uns wieder und wieder und sollten dabei eigentlich wissen, dass auch der „Einäugige“ unter uns nur deshalb ein König ist, weil wir unsere informationelle Blindheit nur allzu oft freiwillig akzeptieren <img src='http://www.wilsons-island.net/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>LG</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Muschelschubserin</title>
		<link>http://www.wilsons-island.net/2008/03/29/der-siebte-tibeter/#comment-273</link>
		<dc:creator>Muschelschubserin</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 03 Apr 2008 09:36:47 +0000</pubDate>
		<guid>http://www.wilsons-island.net/2008/03/29/der-siebte-tibeter/#comment-273</guid>
		<description>@Jörg Friedrich
Deshalb schrieb ich von einer "Brille" und von einer Annäherung an eine weitere Teilwahrheit, nicht von einer Übernahme oder ähnlichem. Es bleibt natürlich immer meine Wahrheit, aber ich kann sie beträchtlich erweitern, indem ich den Blickwinkel so weit ändere, wie es mir als Individuum möglich ist. Es ist oft leichter, sich in jemand anderen hineinzuversetzen, als man denkt. Natürlich umso mehr, je besser man die Person kennt, ihre Vorerfahrungen kennt, ihre Persönlichkeit etc. Das alles fließt dann in die Neubetrachtung hinein. So lassen sich idealer Weise andere Sichtweisen (Wahrheiten) nachvollziehen und besser verstehen (wenn auch nicht mit endgültiger Wahrheit), obwohl sie überhaupt nicht mit der eigenen übereinstimmen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Jörg Friedrich<br />
Deshalb schrieb ich von einer &#8220;Brille&#8221; und von einer Annäherung an eine weitere Teilwahrheit, nicht von einer Übernahme oder ähnlichem. Es bleibt natürlich immer meine Wahrheit, aber ich kann sie beträchtlich erweitern, indem ich den Blickwinkel so weit ändere, wie es mir als Individuum möglich ist. Es ist oft leichter, sich in jemand anderen hineinzuversetzen, als man denkt. Natürlich umso mehr, je besser man die Person kennt, ihre Vorerfahrungen kennt, ihre Persönlichkeit etc. Das alles fließt dann in die Neubetrachtung hinein. So lassen sich idealer Weise andere Sichtweisen (Wahrheiten) nachvollziehen und besser verstehen (wenn auch nicht mit endgültiger Wahrheit), obwohl sie überhaupt nicht mit der eigenen übereinstimmen.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Aki Arik</title>
		<link>http://www.wilsons-island.net/2008/03/29/der-siebte-tibeter/#comment-272</link>
		<dc:creator>Aki Arik</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 03 Apr 2008 09:07:41 +0000</pubDate>
		<guid>http://www.wilsons-island.net/2008/03/29/der-siebte-tibeter/#comment-272</guid>
		<description>@Michael: Du schreibst: "Zum Thema Wahrheit ist rein sachlich betrachtet festzustellen, dass nicht jeder selbige kontinuierlich sucht. Leider!" 
Naja, ich bin mir nicht sicher, ob das so gut wäre. Das ist ja meine Frage. Hat nicht gerade die Suche nach der Wahrheit uns eher Unheil gebracht. Immer dann, wenn wir darüber die Einheit vergessen. Ich sehe diese Gefahr auch in der aktuellen Auseinandersetzung mit dem Islam. Jeder muss selbst seine Gefühle prüfen, ob seine, berechtigte, Kritik von dem Gefühl der Verbundenheit und Einheit oder der Ausgrenzung getragen wird.
Bis jetzt hat uns jedenfalls die Suche nach der Wahrheit eine Menge Unfrieden und Gewalt gebracht. Vielleicht weil d i e Wahrheit, die wir erfassen können, tatsächlich zersplittert ist in viele Teile. Die Einheit der Wirklichkeit dahinter sehen wir nicht. Ein jeder ist so begeistert über seinen Teil der Wahrheit, schon geht der Streit los, wer nun das wahre Teil besitzt.
Ich glaube aber auch nicht, dass wir frei sind, uns diesem zu entziehen. Im Gegenteil, ich glaube, dass "auch der Mensch  gefangen (ist) und verwickelt in diesen Kampf um die Wahrheit." Darum sollten wir nicht um die Wahrheit, sondern mit der Wahrheit selbst streiten und ihr gegenüber auf unserer Einheit bestehen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Michael: Du schreibst: &#8220;Zum Thema Wahrheit ist rein sachlich betrachtet festzustellen, dass nicht jeder selbige kontinuierlich sucht. Leider!&#8221;<br />
Naja, ich bin mir nicht sicher, ob das so gut wäre. Das ist ja meine Frage. Hat nicht gerade die Suche nach der Wahrheit uns eher Unheil gebracht. Immer dann, wenn wir darüber die Einheit vergessen. Ich sehe diese Gefahr auch in der aktuellen Auseinandersetzung mit dem Islam. Jeder muss selbst seine Gefühle prüfen, ob seine, berechtigte, Kritik von dem Gefühl der Verbundenheit und Einheit oder der Ausgrenzung getragen wird.<br />
Bis jetzt hat uns jedenfalls die Suche nach der Wahrheit eine Menge Unfrieden und Gewalt gebracht. Vielleicht weil d i e Wahrheit, die wir erfassen können, tatsächlich zersplittert ist in viele Teile. Die Einheit der Wirklichkeit dahinter sehen wir nicht. Ein jeder ist so begeistert über seinen Teil der Wahrheit, schon geht der Streit los, wer nun das wahre Teil besitzt.<br />
Ich glaube aber auch nicht, dass wir frei sind, uns diesem zu entziehen. Im Gegenteil, ich glaube, dass &#8220;auch der Mensch  gefangen (ist) und verwickelt in diesen Kampf um die Wahrheit.&#8221; Darum sollten wir nicht um die Wahrheit, sondern mit der Wahrheit selbst streiten und ihr gegenüber auf unserer Einheit bestehen.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Jörg Friedrich</title>
		<link>http://www.wilsons-island.net/2008/03/29/der-siebte-tibeter/#comment-270</link>
		<dc:creator>Jörg Friedrich</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 03 Apr 2008 06:13:23 +0000</pubDate>
		<guid>http://www.wilsons-island.net/2008/03/29/der-siebte-tibeter/#comment-270</guid>
		<description>@Muschelschubserin: Du kannst immer &lt;em&gt;deinen&lt;/em&gt; Blickwinkel ändern, aber du kannst nie den eines anderen einnehmen, es bleibt immer &lt;em&gt;deiner&lt;/em&gt;. Ich denke, auch das muss man sich ganz deutlich eingestehen.

Du kannst natürlich Informationen sammeln, aber die setzt du immer zu deinen Werten un deinem Vorverständnis in Beziehung. Und wie wählst du die Informationen aus? Wo kommen sie her? Du musst dich auf vertrauenswürdige Quellen verlassen - Quellen, die &lt;em&gt;du&lt;/em&gt; vertauenswürdig findest, und du musst auswählen. Es bleibt immer deine Perspektive, du schleppst sie mit.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Muschelschubserin: Du kannst immer <em>deinen</em> Blickwinkel ändern, aber du kannst nie den eines anderen einnehmen, es bleibt immer <em>deiner</em>. Ich denke, auch das muss man sich ganz deutlich eingestehen.</p>
<p>Du kannst natürlich Informationen sammeln, aber die setzt du immer zu deinen Werten un deinem Vorverständnis in Beziehung. Und wie wählst du die Informationen aus? Wo kommen sie her? Du musst dich auf vertrauenswürdige Quellen verlassen - Quellen, die <em>du</em> vertauenswürdig findest, und du musst auswählen. Es bleibt immer deine Perspektive, du schleppst sie mit.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Muschelschubserin</title>
		<link>http://www.wilsons-island.net/2008/03/29/der-siebte-tibeter/#comment-268</link>
		<dc:creator>Muschelschubserin</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 02 Apr 2008 20:08:29 +0000</pubDate>
		<guid>http://www.wilsons-island.net/2008/03/29/der-siebte-tibeter/#comment-268</guid>
		<description>Ich glaube, viele Menschen sind sich durchaus bewusst, dass Wahrheit relativ bzw subjektiv ist. Leider setzt das aber kaum jemand um. Ist nicht der Schritt nach dem Erkennen, dass mein Gegenüber eine andere Welt sieht als ich, den Blickwinkel dieser Person einzunehmen? Die Welt aus ihren Augen zu sehen, mit ihrem Herzen zu fühlen? Und würde das nicht in Verständnis münden? Und somit Verantwortung? Käme ich als Individuum der "Wahrheit" so nicht ein kleines Stückchen näher?

Ich würde gerne den Tibetkonflikt einmal durch eine tibetische und eine chinesische "Brille" betrachten, das denke ich schon die ganze Zeit. Im Alltag versuche ich immer, den Blickwinkel zu wechseln, erst recht, wenn ich etwas nicht verstehe. Aber in dieser Sache gelingt es mir nicht. Weil ich gar nicht genug über beide Parteien weiß. Ich kann den Blickwinkel nicht ändern, weil mir die Grundlage fehlt. So kann ich in diesem Fall noch nicht einmal eine weitere Teilwahrheit begreifen oder mich ihr annähern. Und dennoch liegt es in meiner Hand, dies zu ändern und die Grundlage zu schaffen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich glaube, viele Menschen sind sich durchaus bewusst, dass Wahrheit relativ bzw subjektiv ist. Leider setzt das aber kaum jemand um. Ist nicht der Schritt nach dem Erkennen, dass mein Gegenüber eine andere Welt sieht als ich, den Blickwinkel dieser Person einzunehmen? Die Welt aus ihren Augen zu sehen, mit ihrem Herzen zu fühlen? Und würde das nicht in Verständnis münden? Und somit Verantwortung? Käme ich als Individuum der &#8220;Wahrheit&#8221; so nicht ein kleines Stückchen näher?</p>
<p>Ich würde gerne den Tibetkonflikt einmal durch eine tibetische und eine chinesische &#8220;Brille&#8221; betrachten, das denke ich schon die ganze Zeit. Im Alltag versuche ich immer, den Blickwinkel zu wechseln, erst recht, wenn ich etwas nicht verstehe. Aber in dieser Sache gelingt es mir nicht. Weil ich gar nicht genug über beide Parteien weiß. Ich kann den Blickwinkel nicht ändern, weil mir die Grundlage fehlt. So kann ich in diesem Fall noch nicht einmal eine weitere Teilwahrheit begreifen oder mich ihr annähern. Und dennoch liegt es in meiner Hand, dies zu ändern und die Grundlage zu schaffen.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
</channel>
</rss>
