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	<title>Kommentare zu: „Verbrennt mich!“</title>
	<link>http://www.wilsons-island.net/2008/05/10/%e2%80%9everbrennt-mich%e2%80%9c/</link>
	<description>Magazin für globale Lebensaspekte</description>
	<pubDate>Mon, 08 Sep 2008 11:34:27 +0000</pubDate>
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		<item>
		<title>Von: Fragezeichner</title>
		<link>http://www.wilsons-island.net/2008/05/10/%e2%80%9everbrennt-mich%e2%80%9c/#comment-329</link>
		<dc:creator>Fragezeichner</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 15 May 2008 09:58:17 +0000</pubDate>
		<guid>http://www.wilsons-island.net/2008/05/10/%e2%80%9everbrennt-mich%e2%80%9c/#comment-329</guid>
		<description>@Aki Arik: ja, die Diskussionen gleichen sich. Die Pariser Unruhen im Mai 68 haben Frankreich so sehr in Angst und Schrecken versetzt, dass einige Industrielle nach dem Tod Präsident de Gaulles ein Jahr später aus Angst vor einer kommunistischen Revolution zeitweilig in die Schweiz emigriert sind. Die Vorwürfe heute sind die gleichen: Krawaller, über's Ziel hinausgeschossen, keine ernsthaften Ziele, um sich selbst kreisend, Opportunisten, Sozialromantiker, ... Im Gegensatz zu Deutschland hat mit den 68ern in Frankreich keine Aufarbeitung der Rolle Frankreichs im 2.Weltkrieg begonnen (was man als Land, das angegriffen wurde, wohl auch nicht für nötig hielt). Es gibt nicht wenige in Frankreich, die die Deutschen für ihre Aufarbeitung der Nazi-Epoche und auch die Einstellung zum eigenen Land als Vorbild sehen.
Eltern eines Kollegen von mir waren 68-Aktivisten. Ich werde ihn mal ein bisschen ausquetschen und mich nochmal melden...</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Aki Arik: ja, die Diskussionen gleichen sich. Die Pariser Unruhen im Mai 68 haben Frankreich so sehr in Angst und Schrecken versetzt, dass einige Industrielle nach dem Tod Präsident de Gaulles ein Jahr später aus Angst vor einer kommunistischen Revolution zeitweilig in die Schweiz emigriert sind. Die Vorwürfe heute sind die gleichen: Krawaller, über&#8217;s Ziel hinausgeschossen, keine ernsthaften Ziele, um sich selbst kreisend, Opportunisten, Sozialromantiker, &#8230; Im Gegensatz zu Deutschland hat mit den 68ern in Frankreich keine Aufarbeitung der Rolle Frankreichs im 2.Weltkrieg begonnen (was man als Land, das angegriffen wurde, wohl auch nicht für nötig hielt). Es gibt nicht wenige in Frankreich, die die Deutschen für ihre Aufarbeitung der Nazi-Epoche und auch die Einstellung zum eigenen Land als Vorbild sehen.<br />
Eltern eines Kollegen von mir waren 68-Aktivisten. Ich werde ihn mal ein bisschen ausquetschen und mich nochmal melden&#8230;</p>
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	<item>
		<title>Von: Aki Arik</title>
		<link>http://www.wilsons-island.net/2008/05/10/%e2%80%9everbrennt-mich%e2%80%9c/#comment-328</link>
		<dc:creator>Aki Arik</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 14 May 2008 20:39:25 +0000</pubDate>
		<guid>http://www.wilsons-island.net/2008/05/10/%e2%80%9everbrennt-mich%e2%80%9c/#comment-328</guid>
		<description>@Michael:
sehr wichtig und zukunftsweisend finde ich deine Hinweise: "was Gemeinschaften eint, sind ihre Rituale" und "Ein Leben ohne Ziel, wie soll das gehen?" !
Und - wer weiß, vielleicht ist ja diese "neue lebbare Substanz" gar nicht mehr so weit !  ;-) 

@Fragezeichner:
du lebst doch, soweit ich es aus deinen Beiträgen entnehmen kann, in Frankreich, oder? Gibt es dort eigentlich eine vergleichbare Diskussion über die 68er und was denkt man dort über die Thematisierung in Deutschland? Das würde mich interessieren.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Michael:<br />
sehr wichtig und zukunftsweisend finde ich deine Hinweise: &#8220;was Gemeinschaften eint, sind ihre Rituale&#8221; und &#8220;Ein Leben ohne Ziel, wie soll das gehen?&#8221; !<br />
Und - wer weiß, vielleicht ist ja diese &#8220;neue lebbare Substanz&#8221; gar nicht mehr so weit !  <img src='http://www.wilsons-island.net/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>@Fragezeichner:<br />
du lebst doch, soweit ich es aus deinen Beiträgen entnehmen kann, in Frankreich, oder? Gibt es dort eigentlich eine vergleichbare Diskussion über die 68er und was denkt man dort über die Thematisierung in Deutschland? Das würde mich interessieren.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Michael Kostic</title>
		<link>http://www.wilsons-island.net/2008/05/10/%e2%80%9everbrennt-mich%e2%80%9c/#comment-327</link>
		<dc:creator>Michael Kostic</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 14 May 2008 11:10:07 +0000</pubDate>
		<guid>http://www.wilsons-island.net/2008/05/10/%e2%80%9everbrennt-mich%e2%80%9c/#comment-327</guid>
		<description>Hallo ihr beiden Evolutzer :-)

ist euch mal der Gedanke gekommen, das es hier von bestimmten o.g. Dingen nicht noch immer zu viel, sondern von viel entscheidenderen Dingen viel zu wenig gibt?

Man mag von den Völkern dieser Welt halten was man will, aber was die meisten von ihnen am Ende aller Dinge dennoch in sich eint, sind ihre selbst definierten gesellschaftlichen Werte/Bräuche/Rituale etc.!

Was davon hat ein Deutscher, darf er zum seelischen Selbsterhalt noch offen ausleben?

Oder anders herum gefragt: Was hat er nicht, was darf er nicht?

Wie war das gleich mit Sprüchen wie z.B. diesem?

„Wer zweimal mit dem Gleichen pennt, gehört schon zum Establishment!“

Sachlich betrachtet erscheint es mir immer mehr so, als sei Damals einem ganzen Volk der (vermutlich verdorbenen) Rest seiner Identität zerstört/verboten worden. Wohlgemerkt ohne das hierdurch zwingend entstehende Ideologievakuum, durch irgendeine lebbare neue/neuartige Substanz zu ersetzen.

An der Behauptung festzuhalten Menschen könnten auch ohne jedwede Ideologie ihrem Leben einen Sinn/Zweck geben, ist genau so kindisch wie der o.g. Spruch.

Ein Leben ohne Inhalt, ohne Ziel, ohne Zweckgedanke, wie soll das gehen?

Gruß</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo ihr beiden Evolutzer <img src='http://www.wilsons-island.net/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>ist euch mal der Gedanke gekommen, das es hier von bestimmten o.g. Dingen nicht noch immer zu viel, sondern von viel entscheidenderen Dingen viel zu wenig gibt?</p>
<p>Man mag von den Völkern dieser Welt halten was man will, aber was die meisten von ihnen am Ende aller Dinge dennoch in sich eint, sind ihre selbst definierten gesellschaftlichen Werte/Bräuche/Rituale etc.!</p>
<p>Was davon hat ein Deutscher, darf er zum seelischen Selbsterhalt noch offen ausleben?</p>
<p>Oder anders herum gefragt: Was hat er nicht, was darf er nicht?</p>
<p>Wie war das gleich mit Sprüchen wie z.B. diesem?</p>
<p>„Wer zweimal mit dem Gleichen pennt, gehört schon zum Establishment!“</p>
<p>Sachlich betrachtet erscheint es mir immer mehr so, als sei Damals einem ganzen Volk der (vermutlich verdorbenen) Rest seiner Identität zerstört/verboten worden. Wohlgemerkt ohne das hierdurch zwingend entstehende Ideologievakuum, durch irgendeine lebbare neue/neuartige Substanz zu ersetzen.</p>
<p>An der Behauptung festzuhalten Menschen könnten auch ohne jedwede Ideologie ihrem Leben einen Sinn/Zweck geben, ist genau so kindisch wie der o.g. Spruch.</p>
<p>Ein Leben ohne Inhalt, ohne Ziel, ohne Zweckgedanke, wie soll das gehen?</p>
<p>Gruß</p>
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	<item>
		<title>Von: Fragezeichner</title>
		<link>http://www.wilsons-island.net/2008/05/10/%e2%80%9everbrennt-mich%e2%80%9c/#comment-326</link>
		<dc:creator>Fragezeichner</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 14 May 2008 10:40:56 +0000</pubDate>
		<guid>http://www.wilsons-island.net/2008/05/10/%e2%80%9everbrennt-mich%e2%80%9c/#comment-326</guid>
		<description>Die 68er haben natürlich keinen Neuanfang und auch keinen Bruch der Gesellschaft erreicht (angesichts mancher ihrer Ziele möchte man sagen: glücklicherweise), sondern wurden im Laufe der Jahre von der Gesellschaft demokratisiert und selbst verändert. Aber wie soll das auch gehen? Kein Mensch kann seine Erziehung, seine Erfahrungen, seinen geschichtlichen Kontext abschütteln. Der 68er-Generation bleibt das Verdienst, dass sie eine Aufarbeitung zumindest angestossen haben, dass sie den Dialog gesucht haben, dass sie die Dinge beim Namen genannt haben, dass sie neue Wege gehen wollten. Ich sehe sie nicht als Hindernis einer tiefer gehenden Aufarbeitung, die andere Generationen leisten müssen. Sie waren nicht so bedeutend wie sie selbst glauben und wie sie durch die ständige Verteufelung seit nunmehr 40 Jahren auch selbst glauben müssen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Die 68er haben natürlich keinen Neuanfang und auch keinen Bruch der Gesellschaft erreicht (angesichts mancher ihrer Ziele möchte man sagen: glücklicherweise), sondern wurden im Laufe der Jahre von der Gesellschaft demokratisiert und selbst verändert. Aber wie soll das auch gehen? Kein Mensch kann seine Erziehung, seine Erfahrungen, seinen geschichtlichen Kontext abschütteln. Der 68er-Generation bleibt das Verdienst, dass sie eine Aufarbeitung zumindest angestossen haben, dass sie den Dialog gesucht haben, dass sie die Dinge beim Namen genannt haben, dass sie neue Wege gehen wollten. Ich sehe sie nicht als Hindernis einer tiefer gehenden Aufarbeitung, die andere Generationen leisten müssen. Sie waren nicht so bedeutend wie sie selbst glauben und wie sie durch die ständige Verteufelung seit nunmehr 40 Jahren auch selbst glauben müssen.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Aki Arik</title>
		<link>http://www.wilsons-island.net/2008/05/10/%e2%80%9everbrennt-mich%e2%80%9c/#comment-325</link>
		<dc:creator>Aki Arik</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 13 May 2008 20:54:21 +0000</pubDate>
		<guid>http://www.wilsons-island.net/2008/05/10/%e2%80%9everbrennt-mich%e2%80%9c/#comment-325</guid>
		<description>@ Fragezeichner:
Deinem Kommentar möchte ich gar nicht widersprechen und teilweise kann ich dem sogar zustimmen. Mir ging es in diesem Beitrag aber nicht darum, die RAF und die 68er gleichzusetzen, sondern darum, die Kontinuität und Wirkungsmächtigkeit von bestimmten Auffassungen aufzuzeigen.
Und - ich wende mich gegen die Behauptung der 68er, dass diese Gedanken-Kontinuität seit 68 und durch die 68er zu einem Ende, und es damit zu einem echten Neuanfang gekommen wäre.  In meinem Beitrag über „&lt;a href="http://www.wilsons-island.net/2008/02/07/linker-antisemitismus/"target='_blank' rel="nofollow"&gt;linken Antisemitismus&lt;/a&gt;“ habe ich dies schon einmal versucht darzustellen. D.h. meine Meinung, und diese glaube ich auch in den Ausführungen von z.B. Götz Aly, Gerd Koenen oder Avi Primor bestätigt zu sehen, ist, dass die 68er einiges an Gedankengut aus der Nazizeit aufgehoben haben. Und zwar in der doppelten Bedeutung dieses Wortes: aufgehoben im Sinne von „wegräumen“, „überwinden“, aber eben auch im Sinne von „aufbewahren“.  Darum finde ich die Thesen, die ja nicht nur Aly in seinem Buch vertritt, wichtig und richtig. Dies weniger aus einer theoretischen Auseinandersetzung damit, sondern vor allem aufgrund von ganz persönlichen Beobachtungen und Erlebnissen. 
Außerdem hat mich schon immer eine bestimmte autoritär-antiautoritäre Haltung gestört. Ein Gefühl, das gebe ich zu, trotzdem ist dies mein Empfinden bis heute.
Ich behaupte, es gibt in Deutschland noch immer ein Demokratie-Defizit, und hiermit meine ich ausnahmsweise mal nicht Schäuble, sondern eine immer noch weit verbreitete unterschwellige antiparlamentarische, antidemokratische, antiwestliche Grundtendenz. Meiner Meinung nach verhindert genau die von den 68ern in den Mainstream übernommene Selbstgerechtigkeit und Selbstgewissheit - sie seien das „Gegenmodell zur Nazizeit“, und hätten damit dieses Erbe mit der „68er-Revolution“ endgültig hinter sich gelassen - eine Weiterentwicklung der Gesellschaft hin zu mehr Selbstreflexion. Der Hauptpunkt, bei dem es mir dabei geht, ist, dass eine tatsächliche und tiefer gehende Aufarbeitung des national-sozialistischen Erbes und seiner gesellschaftlichen Kontinuität immer noch aussteht. Die 68er haben genau dies eben gerade nicht geleistet. Im Gegenteil, wir sind, die Gesellschaft als Ganzes, und vor allem jeder Einzelne immer noch am Anfang dieses Prozesses.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@ Fragezeichner:<br />
Deinem Kommentar möchte ich gar nicht widersprechen und teilweise kann ich dem sogar zustimmen. Mir ging es in diesem Beitrag aber nicht darum, die RAF und die 68er gleichzusetzen, sondern darum, die Kontinuität und Wirkungsmächtigkeit von bestimmten Auffassungen aufzuzeigen.<br />
Und - ich wende mich gegen die Behauptung der 68er, dass diese Gedanken-Kontinuität seit 68 und durch die 68er zu einem Ende, und es damit zu einem echten Neuanfang gekommen wäre.  In meinem Beitrag über „<a href="http://www.wilsons-island.net/2008/02/07/linker-antisemitismus/"target='_blank' rel="nofollow">linken Antisemitismus</a>“ habe ich dies schon einmal versucht darzustellen. D.h. meine Meinung, und diese glaube ich auch in den Ausführungen von z.B. Götz Aly, Gerd Koenen oder Avi Primor bestätigt zu sehen, ist, dass die 68er einiges an Gedankengut aus der Nazizeit aufgehoben haben. Und zwar in der doppelten Bedeutung dieses Wortes: aufgehoben im Sinne von „wegräumen“, „überwinden“, aber eben auch im Sinne von „aufbewahren“.  Darum finde ich die Thesen, die ja nicht nur Aly in seinem Buch vertritt, wichtig und richtig. Dies weniger aus einer theoretischen Auseinandersetzung damit, sondern vor allem aufgrund von ganz persönlichen Beobachtungen und Erlebnissen.<br />
Außerdem hat mich schon immer eine bestimmte autoritär-antiautoritäre Haltung gestört. Ein Gefühl, das gebe ich zu, trotzdem ist dies mein Empfinden bis heute.<br />
Ich behaupte, es gibt in Deutschland noch immer ein Demokratie-Defizit, und hiermit meine ich ausnahmsweise mal nicht Schäuble, sondern eine immer noch weit verbreitete unterschwellige antiparlamentarische, antidemokratische, antiwestliche Grundtendenz. Meiner Meinung nach verhindert genau die von den 68ern in den Mainstream übernommene Selbstgerechtigkeit und Selbstgewissheit - sie seien das „Gegenmodell zur Nazizeit“, und hätten damit dieses Erbe mit der „68er-Revolution“ endgültig hinter sich gelassen - eine Weiterentwicklung der Gesellschaft hin zu mehr Selbstreflexion. Der Hauptpunkt, bei dem es mir dabei geht, ist, dass eine tatsächliche und tiefer gehende Aufarbeitung des national-sozialistischen Erbes und seiner gesellschaftlichen Kontinuität immer noch aussteht. Die 68er haben genau dies eben gerade nicht geleistet. Im Gegenteil, wir sind, die Gesellschaft als Ganzes, und vor allem jeder Einzelne immer noch am Anfang dieses Prozesses.</p>
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		<title>Von: Fragezeichner</title>
		<link>http://www.wilsons-island.net/2008/05/10/%e2%80%9everbrennt-mich%e2%80%9c/#comment-324</link>
		<dc:creator>Fragezeichner</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 12 May 2008 08:52:11 +0000</pubDate>
		<guid>http://www.wilsons-island.net/2008/05/10/%e2%80%9everbrennt-mich%e2%80%9c/#comment-324</guid>
		<description>Die RAF sind nicht die 68er, auch wenn die RAF aus den 68ern hervorgegangen sein mag. Ich habe das Buch von Aly nicht gelesen, ihn aber vor ein paar Wochen in einer Diskussion erlebt, da wirkte er nicht, als könne er seine Thesen glaubhaft verteidigen. Man kann allesmögliche miteinander vergleichen - um den Preis, die wichtigen Unterschiede unter den Tisch fallen zu lassen. Einer ist die Vielfalt und Widersprüchlichkeit der 68er-Bewegung, gerade was das Verhältnis zu Authorität und Gewalt betrifft.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Die RAF sind nicht die 68er, auch wenn die RAF aus den 68ern hervorgegangen sein mag. Ich habe das Buch von Aly nicht gelesen, ihn aber vor ein paar Wochen in einer Diskussion erlebt, da wirkte er nicht, als könne er seine Thesen glaubhaft verteidigen. Man kann allesmögliche miteinander vergleichen - um den Preis, die wichtigen Unterschiede unter den Tisch fallen zu lassen. Einer ist die Vielfalt und Widersprüchlichkeit der 68er-Bewegung, gerade was das Verhältnis zu Authorität und Gewalt betrifft.</p>
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