Wieder einmal droht ein Milliardenkredit der Deutschen Bank zu platzen. Diesmal ist es der Immobilien-Mogul Harry Macklowe der einen Kredit von 5,8 Milliarden Dollar nicht zurückzahlen kann. Nach einem Bericht des Handelsblatt drohen der Deutschen Bank jetzt neue Probleme ins Haus: “Die Deutsche Bank hat eine Menge Warnsignale übersehen, als sie sich Anfang des vergangenen Jahres auf den Deal eingelassen hatte.”
In einer öffentlichen E-Mail erläutert Steve Ballmer seine Kaufabsichten:
“Today, I am very excited to announce that Microsoft has made a proposal to acquire Yahoo! This announcement represents a big opportunity for Microsoft, and is the next major milestone in our companywide transformation to embrace online services, search, and advertising.”
Wenn man in den letzten Tagen die Medien zu der Ankündigung Nokias, sich aus Bochum zurückzuziehen, gelesen hat, konnte man den Eindruck gewinnen, dass sie mehr ablenken als erhellen.
Die meisten öffentlichen Stellungnahmen schwanken zwischen demonstrativer Hilflosigkeit („Jetzt müssen die aber die Subvention zurückzahlen“) und menschelndem Opportunismus („Ich gebe mein Handy zurück“). Wer meine drei vorangegangenen Beiträge deshalb einer gewissen Ironie geschuldet sieht, mag damit durchaus recht haben. Ist doch Ironie manchmal auch eine notwendige Gedanken-Müllabfuhr.
Wer gestern auch mitbekommen hat, wieviele unterschiedliche Länder in den öffentlichen Medien jeweils kurz hintereinander genannt wurden, wird sich wahrscheinlich ebenso gefragt haben, ob der Qualitätsjournalismus seine eigenen Richtlinien (die auf dieser Podiumsdiskussion den Bloggern wieder mal vorgehalten wurden - aber lassen wir das) selbst verinnerlicht hat!
Erst war von einer Verlagerung nach Finnland die Rede. Wahrscheinlich weil Nokia dort seinen Stammsitz hat. Dann von Ungarn. Vielleicht weil Ungarisch wie Finnisch zu den finnisch-ugrischen Sprachen gehört? Heute ist nun Rumänien im Gespräch.
Kurz nachdem Mehdorn den neuen Tarifvertrag mit der Lokführergewerkschaft unterschrieben hatte, warnte der Bahnchef vor den Folgen seiner eigenen Unterschrift: Entlassungen und höhere Ticketpreise seien nun unausweichlich. Warum hat er dann unterschrieben? Und warum tritt er nach, sobald die Einigung unter Dach und Fach ist?
Mehdorn beweist damit erneut seinen unprofessionellen Umgang mit der Öffentlichkeit. Grünen-Fraktionschef Fritz Kuhn warf Mehdorn sogar vor, er agiere wie ein cholerisches Rumpelstilzchen. Wie steht es jetzt eigentlich tatsächlich um die Bahn? Momentan schreibt sie schwarze Zahlen. Kann die Bahn die höheren Löhne nun verkraften, oder nicht?
Auf BwlZweiNull hat Matthias Schwenk die Erfolgsfaktoren für Corporate Blogs analysiert und dazu auch eine beachtenswerte Präsentation erstellt.
Er begründet die bislang geringe Zahl von Corporate Blogs mit der Angst vieler Unternehmen vor einem Kontrollverlust über ihre Marketingaktivitäten. Denn in den Kommentaren könnte ja auch kritisch über das Unternehmen und seine Produkte gesprochen werden. Durch den Unternehmens-Blogger könnten vertrauliche Nachrichten nach außen gelangen. Außerdem ist für viele Marketingverantwortliche das Thema Internetmarketing immer noch ein relativ unbekanntes Terrain und passt auch nicht so recht in das gewohnte Schema von Marketing und PR.
Trotzdem wird Blogging auch für Unternehmen immer wichtiger werden. Konsumenten suchen heute nunmal ihre Informationen immer häufiger im Internet, und dem muss ein erfolgreiches Marketing Rechnung tragen. Thomas Knüwer meint sogar: “2008 wird das Jahr der Coporate Blogs. In der zweiten Jahreshälfte werden viele neue Weblogs von Unternehmen starten. “
Dass sogar die FDP für ein „Bürgergeld“ eintritt („FDP will „Bürgergeld“ statt Mindestlohn“), sollte eigentlich alle Befürworter einer staatlichen Grundsicherung langsam stutzig machen. Ist doch das Bürgergeld für die Neoliberalen nur die andere Seite des Widerstrebens gegen einen fairen Mindestlohn. Weiterlesen »
Hintergrund sind die permanent steigenden Datenmengen, die das Netz langsam an die Grenze seiner Kapazität bringen würden - wenn die Infrastruktur nicht weiter ausgebaut wird - behauptet zumindest eine Studie des US-Marktforschungsinstituts Nemertes Research. Weiterlesen »
Ein Video über die Web 2.0 Blase. Nachdem es bereits mehrmals auf Youtube gelöscht (”We’re sorry, this video is no longer available”) worden war - “because of a copyright notice sent to YouTube, which seems weird since it is obviously a parody and thus should fall under fair use” - ist es nun wieder da (”Update (Nick): And it’s back up on YouTube”). Mal schaun wie lange diesmal.
Immer wieder ist in letzter Zeit Kinderspielzeug „Made in China“ in Verruf geraten. Die letzten Skandale drehten sich unter anderem um die amerikanische Spielzeugfirma Mattel. Betroffen waren hier Spielwaren der Marke Fisher Price, sowie Teile der Produktserien von Polly Pocket und Barbie. Innerhalb von fünf Wochen gab es drei Rückruf-Aktionen des Herstellers Mattel. Weiterlesen »